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Akupunktur
Durch die Nadelung von Akupunkturpunkten wird der Körper angeregt, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Gesundheit gleichbedeutend mit dem freien Fluss von Qi. Die Energie (Qi) fliesst in der Vorstellung der TCM auf Leitbahnen durch den menschlichen Körper. Die auf den Leitbahnen liegenden Akupunkturpunkte werden mittels feinster Nadeln angeregt um eine Regulation des Qi-Flusses zu bewirken. Störungen im Fluss dieser Energie können so beseitigt werden. Jeder dieser Punkte steht in Verbindung mit einem bestimmten Organ oder Organkreis und hat eine genau definierte Heilwirkung. Das Auflösen eines Ungleichgewichtes oder die Entfernung einer Blockade eliminiert die Ursachen vieler Erkrankungen und führt sehr häufig zur Verbesserung des Krankheitsbildes.
Laser-Akupunktur
Hierbei werden die Reize nicht über Akupunkturnadeln, sondern durch das Licht eines Lasergerätes gesetzt. Das grundsätzliche Prinzip der Akupunktur bleibt erhalten, auch wenn sich die beiden Verfahren in einigen Details unterscheiden. Diese Therapieform kommt vor allem bei Kindern zum Einsatz, da sie völlig schmerzfrei ist. Die Laserakupunktur kann bei vielen Kinderkrankheiten wie Bronchitis, Asthma, Mittelohrentzündung, Neurodermitis, Akne, Ekzem, Bettnässen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Harnwegsinfekt etc. schnell, schmerzlos und wirkungsvoll eingesetzt werden. Vor allem zur Stärkung des Immunsystems ist die Behandlung sehr erfolgreich.
Moxibustion Die Moxibustion ist das Anwärmen von Akupunkturpunkten durch Verbrennen von getrockneten Blättern der Artemisia vulgaris (Beifuss). Die jeweiligen Akupunkturpunkte werden isoliert oder ergänzend zum Einsatz der Nadeln mittels Moxakegel oder Moxazigarren erwärmt. Moxibustion wird verwendet, wenn dem Körper Energie und Wärme fehlen, vor allem bei langjährigen chronischen Erkrankungen und Schwächezuständen. Der Bauchnabel, der für die Akupunktur verboten ist, ist ein wichtiger Tonisierungspunkt bei der Moxibustion.
Schröpfen
Mittels Schröpfgläsern, welche mit einer Alkoholflamme erwärmt und direkt auf die Haut gesetzt werden, wird ein Unterdruck erzeugt, was eine verstärkte Durchblutung und Anregung der Akupunkturpunkte zur Folge hat. Dadurch werden Fliesshindernisse beseitigt und Blockaden aufgehoben. Energie bewegt alles, auch Blut und Körperflüssigkeiten. Gibt es eine Energieblockade bleiben mit der Zeit auch Blut und Körperflüssigkeiten stehen. Es kommt zu Ablagerungen im Gewebe, die mit der Zeit Schmerz, Taubheitsgefühle, Bewegungseinschränkung etc. verursachen können. Durch das Schröpfen wird ein Heilungsprozess im Gewebe ausgelöst.
Gua Sha
«Gua» bedeutet Schaben, «Sha» ist dessen Reaktion und beschreibt eine Rötung, bzw. eine Hautveränderung. Die Rede ist von einer besonderen Schabemethode, bei der bestimmte Areale oder Akupunkturpunkte mit einem Büffelhorn geschabt werden und eine gewollte Reaktion des Körpers hervorrufen. Gua Sha löst Stauungen und fördert den Blutfluss zu Haut-, Muskel- und Bindegewebe sowie zu den inneren Organen. Muskuläre Steifheit und Schmerz werden somit reduziert. Diese Methode eignet sich besonders gut für Beschwerden des Bewegungsapparates, Atemwegsbeschwerden aber auch grippale Infekte.
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